Seniorenbeauftragter

Thomas Waldvogel
Wasserburger Straße 4
83556 Griesstätt
Tel: 08039 902345

Seniorennachmittage

Aufgrund der aktuellen Situation können keine Seniorennachmittage stattfinden. Sobald diese Veranstaltungen wieder möglich sind, werden die Termine hier und im Griesstätter Gemeindeblatt bekannt gegeben.

Spielenachmittag für Senioren

Auf Initiative einer Mitbürgerin soll ein Spiele-Nachmittag für Senioren im Café Zeilinger oder beim Jagerwirt veranstaltet werden.
Um festzustellen, ob generell Interesse hieran besteht bzw. an welchem Tag dieser Spielenachmittag stattfinden soll, wurde ein kurzer Fragebogen erstellt. Dieser liegt im Vorraum der Gemeindeverwaltung, in der Raiffeisenbank, Sparkasse und im Café Zeilinger zur Abholung aus. Er kann ausgefüllt in den Briefkasten der Gemeindeverwaltung
eingeworfen werden.

Sollte genug Interesse bestehen, dann wird der erste Termin im Griesstätter Gemeindeblatt bekannt gegeben.
Infos erteilt Frau Weinzierl unter Tel. 08039 4079433.

Externer Link zu wichtigen Informationen:

Notfallmappe 2017 des Landkreises Rosenheim

Seniorenwegweiser 2017 Landkreis Rosenheim


Landespflegegeld

Pflegebedürftigen in Bayern ab Pflegegrad 2, unabhängig davon, ob sie daheim oder im Pflegeheim leben, gewährt die Bay. Staatsregierung das Landespflegegeld. Es beträgt 1000 € pro Jahr und wird nur in seltenen Fällen mit anderen Pflegeleistungen verrechnet. Als staatliche Fürsorgeleistung ist das Landespflegegeld eine nicht steuerpflichtige Einnahme. Auch Personen, deren Heimkosten von einem Sozialhilfeträger bezahlt werden, haben Anspruch auf das Landespflegegeld.

Pflegebedürftige erhalten damit die Möglichkeit, sich selbst etwas Gutes zu tun oder den Menschen eine finanzielle Anerkennung zukommen zu lassen, die ihnen am nächsten stehen z.B. Ihren pflegenden Angehörigen, Freunden, Helferinnen und Helfern.

Der Erstantrag muss bis spätestens zum 31.12. des Jahres bei der Landespflegegeldstelle eingereicht werden, für das laufende Pflegegeldjahr also bis 31.12.2022.
Für die Folgejahre wird die Leistung ohne neuen Antrag gewährt. Bei Änderungen, die den Leistungsanspruch betreffen, muss die Landespflegegeldstelle informiert werden.

Den Antrag und weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter http://www.landespflegegeld.bayern.de.

Antragsformulare gibt es auch beim

  • Finanzamt
  • Landratsamt
  • Zentrum Bayern für Familie und Soziales

Bei Fragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an
fragen.landespflegegeld@stmflh.bayern.de
oder per Telefon an Bayern Direkt, die Service-Stelle der Bayerischen Staatsregierung. Sie erreichen die Servicestelle der Bayerischen Staatsregierung per Telefon unter 089 1222213 von Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 18:00 Uhr und Freitag von 08:00 bis 16:00 Uhr.


Pflegestützpunkt Rosenheim

Der Pflegestützpunkt von Stadt und Landkreis Rosenheim ist Lotse und Wegweiser sowie Berater und Begleiter durch die komplexen Systeme des Pflege-, Sozial- und Gesundheitsbereichs.

Gemeinsam mit den Ratsuchenden finden die Beraterinnen individuelle Lösungen, unter Einbeziehung von persönlichen Wünschen und Ressourcen, durch eine umfassende, kostenfreie und neutrale Beratung nach § 7 a SGB XI, zu allen Themen der Pflege und zu Hilfen im Alter.

Wir sind Ansprechpartner für

  • Pflegebedürftige Personen,
  • Pflegende Angehörige, Verwandte, Freunde, Nachbarn
  • Sozialdienste, Beratungsstellen, professionelle Anbieter

Hier sind wir für Sie vor Ort:
Pflegestützpunkt für Stadt und Landkreis Rosenheim Wittelsbacherstraße 38, 83022 Rosenheim

Landkreis Rosenheim Tel.: 08031 392 – 2297
E-Mail: pflegestuetzpunkt@lra-rosenheim.de

und Stadt Rosenheim Tel.: 08031 365 - 8325
E-Mail: pflegestuetzpunkt@rosenheim.de

 

Folgende Außenstellen bietet der Pflegestützpunkt im Landkreis an:

Wasserburg Bürgerbahnhof
Bahnhofplatz 14, Telefon: 08031 392-2295
Mittwoch 08:00 – 12:00; Nachmittag nach Terminvereinbarung

Feldkirchen – Westerham Kinder & Bürgerhaus (KiWest),
Miesbacher Str. 13, I. Stock, Telefon: 08031 392-2293
Montag 08:00 – 12:00; Nachmittag nach Terminvereinbarung

Oberaudorf
Kufsteiner Str. 2, Telefon: 08031 392-2294
Mittwoch 08:00 – 12:00; Nachmittag nach Terminvereinbarung


Bild SOS-Dose
SOS-Dose (Foto: Gemeinde)

SOS-Dose

Mit der SOS-Dose sind im Notfall Ihre Retter schnell informiert. Das in der Dose enthaltene Infoblatt zu Ihrem Gesundheitszustand und anderen für den Notfall wichtigen Informationen hilft Ihren Rettern dabei, sich schnell einen Überblick zu verschaffen, wenn Sie selbst nicht in der Lage sein sollten, Auskunft zu geben. Die Dose sollte dann gut sichtbar in den Kühlschrank gestellt werden. Jeweils ein Aufkleber an der Wohnungs- und Kühlschranktür informieren die Retter, dass sich bei Ihnen eine SOS-Dose mit wichtigen Informationen im Kühlschrank befindet. Da in jeder Wohnung die Küche und damit der Kühlschrank leicht zu finden sind, kommen die Retter schnell an (lebens-)wichtige Informationen.

Gerne erhalten Sie in der Gemeindeverwaltung kostenfrei eine Notfalldose überreicht. Bitte melden Sie sich bei Frau Unger unter Telefon 08039 9056-31.


Daheim wohnen bleiben - so lange wie möglich

Kleine Veränderungen in Haus und Wohnung können für Menschen mit Demenz große Erleichterung bringen!

  • Räumliche Orientierung geben durch
    - Bilder an Türen und Schränken, die zeigen was sich dahinter befindet
    - übersichtliche Gestaltung der Räume mit nicht zu vielen Möbel und ohne verwirrende Dekoration

  • Vor Stürzen und Verletzungen schützen durch
    - Entfernen von Stolperfallen wie Teppichen, Kabeln, Blumentöpfen usw.
    - Anbringen von Haltegriffen und Handläufen – am besten in Kontrastfarben zum besseren Erkennen

  • Angst vor Dunkelheit verringern durch
    - ausreichende, blendfreie Beleuchtung in allem Räumen. Ganz wichtig: Nachtlichter oder Bewegungsmelder gerade für
       nächtlichen Toilettengang oder bei nächtlicher Unruhe
    - Gestaltung von Wänden, Vorhängen etc. in hellen Farben

  • Angst vor Alleinsein verringern durch
    - Anbringen von Sitzplätzen in Küche, Bügelzimmer etc., damit Betroffene bei Haushaltsarbeiten mit dabei sein können
    - Offenlassen von Türen um Blickkontakt zu ermöglichen

  • Generell gilt: Vertrautes schafft Sicherheit! Daher sinnvolle und notwendige Umstellungen so früh als möglich vornehmen.

Die Wohnberaterin oder der Wohnberater Ihrer Gemeinde oder auch die Fachstelle Wohnberatung unterstützt Sie dabei gerne und gibt kompetent, unverbindlich und kostenfrei weitere Informationen.

Fachstelle Wohnberatung im Landratsamt Rosenheim
Brigitte Neumaier
Telefon: 08031 392 2281
E-Mail: brigitte.neumaier@lra-rosenheim.de


Unser Wunsch für´s Älterwerden – Daheim wohnen bleiben!

Mal ganz ehrlich: Würden Sie eine oder mehrere der nachfolgenden Aussagen mit einem spontanen und herzhaften JA beantworten?

  • Über leichteres Aufstehen aus meinem Lieblingssessel, Bett oder WC würde ich mich freuen.
  • Ein stufenloses Badezimmer ohne Barrieren wäre schön.
  • Mehr Sicherheit in der Wohnung und weniger Angst vor Stürzen würde mir gut tun.
  • Erleichterungen bei Treppen und Stufen wären hilfreich.
  • Ich hätte gerne jemand, den ich im Notfall erreichen kann.
  • Meine Wohnung, mein Haus möchte ich fit machen für ein weiteres komfortables, sicheres und selbständiges Leben daheim.
  • Interessant wäre, welche Zuschüsse ich für mögliche Veränderungsmaßnahmen erhalten könnte.

Dann holen Sie sich doch viele spannende Informationen zur Wohnraumanpassung bei speziell geschulten ehrenamtlichen Wohnberaterinnen und Wohnberatern. Das Ganze kostenfrei und selbstverständlich vertraulich. Rufen Sie uns an! Und zwar jetzt!

Terminvereinbarung über Ihren Seniorenbeauftragten der Gemeinde Griesstätt

  • Herr Thomas Waldvogel
  • Tel: 08039 902345

oder

  • Fachstelle Wohnberatung im Landratsamt Rosenheim, Frau Brigitte Neumaier
  • Telefon: 08031 392 2281 E-Mail: brigitte.neumaier@lra-rosenheim.de

Ehrenamtliche Wohnberater gesucht

Mit zunehmendem Alter oder bei eintretenden Behinderungen verändern sich die Ansprüche an das Wohnen. Viele Wohnungen und Häuser entsprechen diesen veränderten Bedürfnissen jedoch nicht. Mit Hilfe von Wohnanpassungsmaßnahmen können bauliche Barrieren und Ausstattungsmängel beseitigt werden.

Der Landkreis Rosenheim baut flächendeckend für den gesamten Landkreis eine Wohnberatung auf. Hierzu wurden bereits für viele Gemeinden interessierte Bürgerinnen und Bürger gefunden, welche die Wohnberatung ehrenamtlich vor Ort übernehmen. Seit 01.04.2017 hat die Fachstelle Wohnberatung im Landratsamt mit Frau Brigitte Neumaier die Tätigkeit aufgenommen.

Die Aufgaben einer Wohnberaterin oder eines Wohnberaters sind sehr vielfältig. Sie informieren Bürgerinnen und Bürger darüber, wie Wohnraum alters- und behindertengerecht gestaltet werden kann. Sie beraten qualifiziert zur Anpassung der Wohnung und helfen bei der Entscheidungsfindung. Sie informieren über technische Hilfsmittel und Finanzierungsmöglichkeiten. Sie unterstützen bei der Antragstellung bei Kostenträgern.

Die ehrenamtlichen Wohnberater und –beraterinnen erhalten eine kostenfreie Einführungsschulung und werden fortlaufend durch die hauptamtliche Wohnberaterin des Landratsamtes unterstützt. Regelmäßige Austauschtreffen werden durchgeführt. Neben Interesse an diesem Tätigkeitsfeld sind Erfahrungen in einem technischen oder sozialen Beruf und ein Blick für praktikable Lösungen von Vorteil. Erforderlich ist außerdem ein PKW-Führerschein.

Wer sich in diesem Bereich ehrenamtlich engagieren möchte, wird gebeten, sich beim Seniorenbeauftragen Thomas Waldvogel (Telefon 08039 902345) zu melden. Ansprechpartnerin im Landkreis ist die Fachstelle Wohnberatung, Frau Brigitte Neumaier (Telefon: 08031 392 2281, E-Mail brigitte.neumaier@lra-rosenheim.de).


Bereichern Sie Ihr Leben durch verschiedenste Erleichterungen beim Wohnen!

Holen Sie sich dazu kostenlose Tipps bei den Wohnberaterinnen und Wohnberatern im Landkreis Rosenheim. Und nutzen Sie mögliche Zuschüsse!


Liegen bei Ihnen schon leichte gesundheitliche Beeinträchtigungen vor?

  • Dann können Hilfsmittel Ihrer Krankenkasse gut tun.
    • Beispiele: Duschstuhl, Badewannenbrett, Greifzange, Gehstock, WC-Sitzerhöhung, Pflegebett, Rollator
    • Voraussetzung ist eine Verordnung Ihres Arztes.
  • Weiterhelfen kann auch Ihre Pflegekasse mit Zuschüssen zu Wohnumfeldverbessernden Maßnahmen
    • Beispiele: Treppenlift, Rampe zum Hauseingang, Badumbau
    • Grundvoraussetzung ist mindestens der festgestellte Pflegegrad 1.
  • Der Freistaat Bayern unterstützt mit Darlehen/Zuschüssen
    • Bei Anpassung von bestehendem Miet- oder Eigenwohnraum an die Belange von Menschen mit Behinderungen
    • Diese Förderung ist abhängig von der Höhe Ihres Einkommens.

Oder möchten Sie für die Zukunft vorsorgen und vorbeugend Ihr Zuhause anpassen?

  • Für Sie können die Förderprogramme „Altersgerecht Umbauen“ der KfW-Bank zur Förderung von baulichen Maßnahmen in bestehenden Wohngebäuden zum Abbau von Barrieren und für mehr Wohnkomfort interessant sein.
    • Hier gibt es entweder die Möglichkeit von günstigen Krediten oder von Investitionszuschüssen.
    • Voraussetzungen: Erfüllen von festgelegten technischen Mindestvoraussetzungen
  • Gegebenenfalls können Sie Steuerentlastungen nutzen durch Absetzbarkeit der Kosten der Handwerkerleistungen.

Wenden Sie sich für weitere Informationen ganz unverbindlich an die Wohnberaterin oder den Wohnberater Ihrer Gemeinde oder an:

  • Fachstelle Wohnberatung im Landratsamt Rosenheim
    Brigitte Neumaier
    Telefon: 08031 392 2281
    E-Mail: brigitte.neumaier@lra-rosenheim.de

Selbstbestimmtes Leben im Alter

Verlängerung des Projektes „Soziale Dienste Seniorinnen und Senioren“ der Caritas und der Stadt Rosenheim

Über 20 % der Einwohner der Stadt Rosenheim sind älter als 65 Jahre. Mehr als ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland wird 2050 über 67 Jahre alt sein. Die demographische Entwicklung führt zu steigender Altersarmut und zunehmender Vereinsamung von Seniorinnen und Senioren.

Hinzu können verschiedenste Problemlagen wie Schicksalsschläge, Erkrankungen, abnehmende körperliche Mobilität und zahlreichende andere Situationen kommen.

Studien machen deutlich, dass durch diese präventiven Hausbesuche die Mortalität sowie die Anzahl der Krankenhausaufenthalte bei Älteren deutlich sinken. Außerdem nehmen die betroffenen Menschen häufiger häusliche Pflegeangebote wahr und Altenheimaufenthalte werden geringer.

Mit Unterstützung der Stadt Rosenheim, ihrer Stiftungen und der Sparkassenstiftung Zukunft bietet die Caritas mit den „Präventiven Hausbesuchen“ bereits seit 2019 Beistand und Beratung für ein selbstbestimmtes Leben an.

Die Zahl der Hilferufe ist immens, steigt ständig und macht die Dringlichkeit deutlich.

Der Leiter des Sozialamtes Michael Keneder ist überzeugt: „Es ist uns wichtig, ganzheitliche Hilfen für Senior*innen anzubieten, um ein gutes, selbstbestimmtes Leben Zuhause in der vertrauten Umgebung zu ermöglichen. So werden wir das Projekt für drei Jahre verlängern“.

Ein weiteres Ziel ist die Stärkung und der Erhalt der Selbständigkeit, der physischen und psychischen Gesundheit sowie die Vermeidung von Vereinsamung, Isolation und Ausgrenzung.

Der Fokus liegt dabei auf einer möglichst frühen präventiven und aktivierenden Unterstützung von älteren Menschen in ihrem persönlichen häuslichen Umfeld.

Seniorinnen und Senioren der Stadt Rosenheim können sich im eigenen Zuhause oder in der Beratungsstelle unverbindlich und kostenfrei über verschiedene Hilfsmöglichkeiten informieren.

Zwei Sozialpädagoginnen beraten zum Beispiel über gesetzliche Leistungen, rechtliche Ansprüche, häusliche Hilfen, Gesundheitsförderung, Mobilität, soziale Beziehungen und Alltagsaktivitäten und alles, was aktuell ansteht. Eine Kontaktaufnahme kann durch den älteren Menschen selbst oder das soziale Umfeld erfolgen. Caritas-Zentrum Rosenheim, Tel. 08031 203-70.

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